Ich lebe! Zumindest halbwegs. Eine ordentliche Erkältung hat mich erwischt und so nerve ich seit Tagen meine Mitstudenten mit Husten in kurzen Abständen während der Vorlesungen :(

Ein wenig habe ich dennoch in den letzten Wochen geschafft (oh man, schon wieder soviel Zeit vergangen). Der Teil meines Krimskrams den ich öfter benutze, hat ein neues Heim. Im Baumarkt für knapp 4 Euro gab es Sortierbehälter, wahrscheinlich eher für Schrauben gedacht. Die kann man jedoch auch äusserst gut für Bändchen, Perlen, Pailletten, Karabinerhaken und Stoffhexagone missbrauchen.

Die Stoffhexagone brauche ich für ein Stoffrestverwertungsprojekt. In einem Moment geistiger Verwirrtheit habe ich beschlossen eine Decke aus 4cm großen Hexagonen zu nähen… Und wenn man erst einmal angefangen hat, kann man natürlich nicht mehr aufhören. Also Papiervorlagen geschnippelt, alte Kindersachen mit schönen Mustern und eben Stoffreste zugeschnitten und umnäht. Da ich beim Patchwork ja eher nicht so genau mit den Maßen bin, ist die englische Methode mit den Papierschablonen top. Bisher habe ich ca. 70×50cm geschafft, werden soll es eine Decke für unser Doppelbett. Ob die noch wenigstens im Winter fertig wird und nicht erst danach ist fraglich :)

Da es inzwischen ja recht kalt geworden ist, habe ich noch einen Mini-Clapotis für den kleinen Großen gestrickt mit der orangenen Wolle der letzten Färbeaktion. Und ein Citron für die kleine Kleine auch mit der Wolle vom letzten Klecksen nur in Rosa.

Und zu guter letzt noch ein paar Hosen die ich im Zuge einer Wette ob ich alle 6 innerhalb von 4h schaffe, genäht habe. Zugeschnitten waren sie schon und die Gespenster habe ich nur noch aufnähen müssen, die habe ich irgendwann mal Anfang des Jahres genäht. Die 4h waren mehr als genug Zeit, nur das Annähen der Gespensteraufnäher hat länger gedauert als gedacht, sprich ich war 10min zu langsam ^^