Während der Lektüre einiger Bücher von Stephanie Pearl McPhee, auch unter dem Namen Yarn Harlot bekannt, konnte ich mich in ihren amüsanten Berichten immer wieder selbst erkennen.

Woran merkt Ihr, dass ihr woll- oder stricksüchtig seid? Bei mir äußert es sich beispielsweise darin, dass ich bei einem Ausflug erstmal nachsehe, ob es dort ein Wollgeschäft gibt. Ich beschäftige mich gedanklich schon mit dem nächsten Projekt und der Beschaffung des “Rohstoffes”, kaum dass das aktuelle auf den Nadeln ist. Ich hätte gerne ein Schaf …

Die Wollsucht habe ich hinter mir gelassen :lol: Vor 2 Jahren war ich noch ganz scharf drauf Woll einzukaufen. Ein Drittel davon ist allerdings den Motten zum Opfer geworden. Seit die Mistviecher mir 2 Mal meine selbstgesponnene Wolle (bei der tuts einem ja am meisten weh) assimiliert hatten, blieb mein Wollvorrat gewollt klein. Richtig viel hatte ich in dem Sinne ja nie, man hört von schränkeweise Wolle, da konnte ich noch nie mithalten, da der Platz mit Stoffen belegt war :lol:

Wollläden sind im Prinzip ja schon verlockend, aber ich gehe nur hinein wenn ich etwas bestimmtes für ein Projekt suche. Ab und an verirrt sich da schon auch ein Schäfchenknäul dazu, aber eher selten.

Da ich mit mehreren Handarbeitstechniken am werkeln bin, nimmt eigentlich keines so richtig viel Platz weg, eher alles zusammen. Meine Wolle passt in eine Kiste 60×80x40 rein und mehr ist es seit 3 Jahren auch nicht geworden. Wo wir beim Thema sind, ich habe noch 1kg Leinfasern zum Spinnen. Meine Versuche sind eher paketschnurähnlichen Gebilde geworden und wenn jemand einen Tipp hat, wie man das Zeug mit einer Handspindel vielleicht zu dünnen Fäden spinnt, die man auch zum Weben von Kleidungsstoff (also keine Teppiche/Matten *hust*) dann benutzen kann, wäre ich unendlich dankbar :) (mit Wolle bekomme ich das ohne Probleme hin…)

Ach ja, ich hätt lieber ein Alpaka, als ein Schaf :D