Meine liebe Moppe von Ikea, die mich schon seit mindestens 5 Jahren begleitet hatte einen neuen Anstrich dringend nötig. Die jugendlich anmutenden Blümchen passen irgendwie nicht mehr so ganz. Von daher mal ganz scharf überlegt und Farbe angemischt.

Faszinierend ist auch immer wieder, wieviel Krams sich in so kleinen Kistchen ansammelt. Also gleich die Gelegenheit genutt und radikal ausgemüllt. Jetzt habe ich wieder 2 ganze Schubfächer frei, doch die füllen sich mit Sicherheit schnell wieder :D Erschreckend wie schnell, eigentlich. Bevor ich mit meinem Freund zusammengezogen bin, hatte ich eigentlich alle 2 Jahre einen Wohnungswechsel. Damit verbunden natürlich Ausmüllaktionen, bei denen ich blaue-Säcke-weise Zeug ausgemistet habe, der sich in den vorrangegangenen 2 Jahren angesammelt hat. Vorwiegend irgendwelcher Papierkram, Zeitungsausschnitte, Zeitschriften, klitzekleine Stoffproben - sprich alles Zeug, was zu schade ist zum wegwerfen, man aber nicht wirklich in die neue Wohnung mitnehmen will, weil man sie beim letzten Umzug schon grade so mitgenommen, und seit dem Auspacken nie wieder angerührt hat.

Da macht ein jährliches Ausmisten wohl irgendwie Sinn, spätestens wenn man ein festes zuhause gefunden hat. Sonst ist der Wust an “unentbehrlichen” Dingen ja enorm… Vielleicht sollte man sich auch einfach abgewöhnen zu glauben man könne alles “noch einmal brauchen” bzw. einfach akzeptieren, dass wenn man dann in 5 Jahren das eine Teil wieder braucht, man es sich auch eigentlich dann neu beschaffen könnte. Oder man schafft sich so viel Stauraum, dass man alles aufheben kann und sich die Kinder beim Stöbern durch den Dachboden/Keller dann freuen XD